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Das Orkantief „Friederike“ hatte am Donnerstag, 18. Januar, auch Dortmund fest im Griff. Nachfolgend eine erste Bilanz einen Tag nach dem Orkan.

Zoo bleibt bis Montag geschlossen
Der Sturm Friederike hat auch im Zoo Dortmund gewütet und einige Schäden verursacht. Es sind dabei weder Menschen noch Tiere verletzt worden, jedoch kam es zu Gebäudeschäden. Eine Buche ist neben dem Amazonashaus umgefallen und hat das Dach des Meerschweinchenstalls beschädigt. Der Baum muss nun vom Dach entfernt werden, um weiter Schäden zu vermeiden. Im Luchsgehege sind einige Bäume umgefallen, die teils den Stromzaun kappten. Doch die Handwerker des Zoos konnten schnell den Zaun flicken. Die Luchse nutzen nicht – wie bei den Sturm Kyrill – die Gelegenheit, um ihr Gehege zu verlassen. Der Bollerwagenunterstand am Südeingang ist durch einen umgefallenen Baum zerstört worden. Bei einigen Bäumen ist die Krone herausgebrochen. Hier wird in den nächsten Tagen entschieden, ob die Bäume erhalten werden können oder gefällt werden müssen. Die Aufräumarten dauern weiter an und werden auch am Wochenende nicht beendet sein. Daher bleibt der Zoo bis Montag einschließlich geschlossen.

Westfalenpark geschlossen und Botanischer Garten gesperrt
Ebenfalls geschlossen bleibt am Wochenende der Westfalenpark und der Botanische Garten Rombergpark ist gesperrt. Die gastronomischen Betriebe des Westfalenparks Schürmanns im Park und Durchblick sind von außen erreichbar und deshalb im Rahmen ihrer Öffnungszeiten geöffnet. Gleiches gilt für das Café Orchidee und die Orchideenausstellung in den Pflanzenschauhäusern im Botanischen Garten Rombergpark – hier ist der Zugang aber ausschließlich über die Mergelteichstraße möglich. Die übrigen Wege und Zugänge dürfen nicht benutzt werden. Am Montag werden von den gärtnerischen Fachleuten letzte Prüfungen von Folgeschäden durchgeführt und erforderliche Maßnahmen festgelegt. Auf dieser Grundlage wird über den Zeitpunkt der Freigabe der Parkanlagen entschieden.

Waldwege nicht betreten, Bäume können umstürzen
In nahezu allen Waldgebieten in Dortmund gibt es Schäden mit insgesamt einigen 1000 Kubikmetern Schadenholz. Auf Nadelholzflächen gibt es vermehrt Flächenwürfe. Ein vollständiger Schadensüberblick ist derzeit nicht möglich, da viele Waldwege unpassierbar sind. Es wird dringend davor gewarnt die Waldwege zu betreten, da jederzeit weitere Bäume auf dem durch Regen aufgeweichten Boden umstürzen können. In den Baumkronen hängen abgebrochene, lose Äste und liegen angebrochene Stämme, die eine große Gefahr für Waldbesucher darstellen. Heute wird zuerst die Verkehrssicherheit an Gebäuden und Außenrändern hergestellt. Anschließend werden die Waldwege freigeschnitten, um sich von Gesamtschaden einen Eindruck zu verschaffen. Nach Kenntnis des Gesamtschadens wird entschieden, welche Arbeiten vorrangig durchgeführt werden müssen.

Über 40 Ampelanlagen zwischenzeitlich ausgefallen
Teilweise waren gestern über 40 Ampelanlagen ausgefallen. Nach Rückgang der Windgeschwindigkeiten ab 14 Uhr wurden die Anlagen durch die beauftragten Service-Firmen wieder in Betrieb genommen. Gegen 17:30 Uhr waren bis auf zwei Anlagen alle weiteren wieder in Betrieb. Eine Anlage an der Werkmeisterstraße wurde von einem Baum erschlagen und muss erneuert werden. Im Straßenbereich gab es keine gravierenden Schäden. Einsätze des Tiefbauamtes waren insbesondere bei Baustellenabsicherungen und der Beschilderung notwendig und werden auch noch im Laufe des Tages ausgeführt. Das Tiefbauamt unterstützte am Donnerstag die Feuerwehr mit sechs Kolonnen mit jeweils drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zwei Kranwagen. So konnte das Tiefbauamt 39 der 785 Einsätze übernehmen. Die Feuerwehr war im Rahmen des Orkantiefs „Friederike“ mit 372 Kräften im Einsatz.


 

    

 

 

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