Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2015 JoomlaWorks Ltd.
Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2015 JoomlaWorks Ltd.

Fotos: Bettina Südmeyer / RadoArt-Media

Das älteste Museum seiner Art im Ruhrgebiet präsentiert sich in einem historischen Gebäude als gelungene Kombination aus Kunst- und Geschichtsmuseum. Von der Ur- und Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert – das Museum beherbergt bedeutende Sammlungen zu Malerei und Plastik bis 1900, Möbel, Kunstgewerbe und Design bis zur Gegenwart, Grafik, Fotografie, Textilien, Stadtgeschichte, Archäologie und Vermessungsgeschichte. Kulturgeschichte im Zeitraffer: von der Antike bis zum modernen Design. Geschichte erweitert das Bewusstsein, und hier ist sie erlebbar. Auch das Museum selbst ist Geschichte – Architekturgeschichte: Nach einem Entwurf von Hugo Steinbach 1924 als Städtische Sparkasse erbaut, wurde der attraktive Art-Déco-Bau in den Jahren 1978 bis 1983 durch die Architekten Werner Lehmann und Partner zum Museum umgebaut und in den Jahren 1997 bis 1999 vom Architektenbüro Würth und Winderoll neu strukturiert. Das imposante Gebäude im Zentrum der City, direkt am Hauptbahnhof, hat das Museum stilvoll aufgenommen. Seit 1883 wird gesammelt – Kostbares, Seltenes, Typisches, Alltägliches. Eine wunderbare Möglichkeit, mit wenigen Schritten Jahrhunderte zu durchschreiten. Alltag und Festtag von gestern zeigen sich im Museum: "Zurück in die Steinzeit", "Vom Handwerk und seinen Zünften", "Biedermanns Wohnzimmer", "Der große Ball im Bürgerhaus", "Für ein paar Groschen Spaß" ... Die Dortmunder Stadtgeschichte lebt auf, das Mittelalter, der Einfluss der Industrialisierung, die zwanziger Jahre. Zu sehen sind auch das bäuerliche Westfalen, die Wohnwelt der Adligen, der Bürger und der Bauern vor 200 Jahren. Und dann die Glanzstücke: der römische Goldschatz, das romanische Triumphkreuz, die gotischen Madonnen des Conrad von Soest, das Raritätenkabinett der Renaissance … Neben Not und Armut gediehen Prunk und Pracht. Edles Tafelsilber und feinstes Porzellan im Überfluss. Daneben die Kunst-Sammlung: Werke bedeutender Maler des 18. und 19. Jahrhunderts, wie C. D. Friedrich, Spitzweg, Feuerbach, Liebermann, Slevogt, Corinth.

Eine Spezialität für Spezialisten: Die Ausstellung zur Geschichte des Vermessungswesens präsentiert seltene geodätische Instrumente. Von der Erdumfangberechnung durch Eratosthenes über die Vermessungsmethoden in der Antike und die früheren Landes- und Höhenvermessungsmethoden bis zur modernen Satellitengeodäsie erlebt der Besucher eine spannende und informative Zeitreise durch einen bedeutenden Teil der Technikgeschichte. 1945 wurde das [[Museum Ostwall]] bei einem Bombenangriff schwer beschädigt; nach dem Wiederaufbau ab 1947 fand dort die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts ihren Platz.
Die ausgelagerte Sammlung wurde ab 1946 in angemieteten Räumen im [[Schloss Cappenberg]] bei Lünen gezeigt. Die Bestände wurden um Kunstschätze aus verschiedenen zerstörten Kirchen Westfalens, etwa den Marienaltar von [[Conrad von Soest]] aus der [[Marienkirche (Dortmund)|Marienkirche Dortmund]] ergänzt, wobei die Werkstatt des Museums an der Restauration und Erforschung dieser bedeutenden kirchlichen Kunstwerke mitwirkte. 1966 wurde Horst Appuhn Nachfolger von Rolf G. Fritz. Aufgrund fehlender Mittel für einen Museumsneubau in Dortmund entwickelte Appuhn zunächst in Cappenberg eine kleine Dauerausstellung. Erweitert wurde der Sammlungsbestand vor allem um historische Möbel aus Westfalen, durch die lückenlos Wohnwelten von Gotik bis Jugendstil dokumentiert werden sollten.


 

    

 

 

Copyright 2016 by www.RadoArt-Media.de

Alle Fotos und Inhalte sind Urheberrechtlich geschützt

Zum Seitenanfang