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Rund 120 der 753 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorstfelder Hannibal-Hochhauses haben gestern Abend das Angebot der Stadt Dortmund angenommen, in der eigens dafür hergerichteten Helmut-Körnig-Halle an der Strobelallee zu übernachten. Die Stadt Dortmund hatte das Hochhaus zuvor wegen akuter Verstöße gegen den Brandschutz im Laufe des Abends leerziehen müssen.

In der Leichtathletik-Halle wurden die Bewohner von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt, zahlreichen Angehörigen der Hilfsdienste und durch Ehrenamtliche versorgt. Heute Morgen wurden in der Halle sowie vor dem Dorstfelder Hochhaus (412 Wohnungen/753 Personen) Infostellen eingerichtet, wo die Fragen der Bewohner beantwortet werden. Dort wird auch die weitere Unterbringung geklärt. Ludger Wilde, Leiter des Krisenstabes der Stadt Dortmund, hat auf einem Mediengespräch heute noch einmal deutlich gemacht, dass eine akute Gefahr in dem Haus bestanden habe und geräumt werden musste. „Wenn man Kenntnis einer Gefahrenlage hat, kann man nicht länger warten“, so Ludger Wilde, der die Bewohner dafür um Verständnis bittet.

Parallel geht sein Dank an alle Helfer, die die geordneten Abläufe der letzten Stunden ermöglicht haben. Die Bewohner werden nun in 59 über das Stadtgebiet verteilten städtischen Belegwohnungen (Platz für 100 bis 150 Personen) sowie in zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Die Bewohner werden durch Mitarbeiter der Stadt Dortmund und die Betreiber der Einrichtungen weiter betreut: die ärztliche Versorgung wird sichergestellt, ab Montag gibt es einen Schulbusbetrieb, so dass die schulpflichtigen Kinder zu ihren Schulen kommen, wo sie auch wieder abgeholt werden. Für die Bewohner entstehen im Rahmen dieser Umquartierungen keine Kosten. Sie werden dem Eigentümer der Immobilie in Rechnung gestellt. Die Stadt Dortmund hat zudem begonnen, Gespräche mit Unternehmen der Wohnungswirtschaft zu führen. Erste Angebote für Wohnungen sind bereits eingegangen. Der Eigentümer der Immobilie „Hannibal 2“ und Verursacher der Missstände hat an den Hilfsangeboten bislang nicht mitgewirkt.


 

    

 

 

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