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Das Tierheim Dortmund stoppt ab Samstag, 16. Dezember, bis zum 2. Januar 2018 die Vermittlung von Haustieren. Bereits seit fünf Jahren wird dieser Vermittlungsstopp in der Vorweihnachtszeit auf Wunsch von Besucherinnen und Besuchern des Tierschutzzentrums Dortmund durchgeführt und hat sich bewährt. Damit soll verhindert werden, dass Schützlinge des Tierschutzzentrums als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum landen. „Wir werden dann bis zum Neujahr 2018 keine Tiere an Interessenten abgeben. Die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte gründlich durchdacht und geplant sein – schließlich hat jedes Haustier eigene, artspezifische Bedürfnisse an die Haltung in Haus und Wohnung, die die Besitzerin und den Besitzer neben Geld auch eine Menge Zeit kosten können. Dies wird bei der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk oftmals nicht bedacht“, erläutert der Leiter des Tierschutzzentrums Peter Hobrecht. Haustiere, die unbedacht gekauft werden, landen oft nach kurzer Zeit in Tierheimen. Deshalb appelliert das Tierschutzzentrum Dortmund an Unentschlossene, auf der Suche nach dem richtigen Präsent zur Weihnacht: Denken Sie bitte auch im Sinne der „Geschenke“ und verzichten Sie auf Haustiere unter dem Weihnachtsbaum!

Entlaufene und wiedergefundene Tiere können von ihren Besitzern auch an den Feiertagen im Tierheim abgeholt werden: An Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie Silvester und Neujahr wird das Tierheim Hallerey dazu in der Zeit von 12 bis 13 Uhr seine Türen öffnen.


 

Heute Nachmittag fand die dritte Informationsveranstaltung für die von der Räumung des Hannibals betroffenen Mieterinnen und Mieter statt. In der Stahlhalle der DASA standen Mitglieder des Krisenstabes der Stadt Dortmund und dessen Leiter, Planungsdezernent Ludger Wilde, erneut Rede und Antwort. Die Räumung der Immobilie war wegen akuter Verstöße des Eigentümers gegen den Brandschutz durchgeführt worden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner hat Gefahr für Leib und Leben bestanden. Die Mängel sind vom Eigentümer zu beheben. Erst danach kann das Gebäude wieder bezogen werden. Nach Einschätzung der Firma „Intown“ ist die Behebung der Mängel nicht unter zwei Jahren möglich. Die Stadt hält diese Einschätzung nach jetzigem Kenntnisstand für nachvollziehbar. Auf der Info-Veranstaltung führte Ludger Wilde aus, dass die Stadt Dortmund am kommenden Montag, 23. Oktober, die Gebäude, deren Nutzungsuntersagung sie im Wege einer Ersatzvornahme durchgesetzt hat, an die Eigentümerin zurückgeben wird. Die Firma „Intown“ erhält zu diesem Zeitpunkt die Schlüssel des Gebäudes und damit den Besitz zurück. Die uneingeschränkte Nutzungsuntersagung bleibt bestehen. Die Betretungsregelungen kann „Intown“ aufrechterhalten. Das bedeutet für die Betroffenen: Ab diesem Zeitpunkt werdenVertreter der Firma „Intown“ deren Ansprechpartner für das Betreten der Gebäude und der Wohnungen sein. Ein uneingeschränktes und dauerhaftes Betreten der Wohnungen wird weiterhin nicht möglich sein. Auch für weitere Fragen, die die Gebäude betreffen, müssen sich die Betroffenen wieder an die Verwalterin bzw. die Eigentümerin wenden. Das Beratungszentrum der Stadt Dortmund Wittener Straße 120a bleibt bis auf Weiteres eingerichtet und geöffnet. Auf der Veranstaltung nutzten die Betroffenen an den dafür extra eingerichteten Informationstischen ausführlich den Kontakt zu den anwesenden Vertretern von Sozialamt, Wohnungsamt, Bauordnungsamt, Jobcenter und Mieterverein, um sich über die Hilfen und Unterstützungsangebote zu informieren.


 

Auf der Veranstaltung wurde den von der Räumung des Gebäudes Betroffenen ein erweitertes Hilfeangebot vorgestellt. Kern der erweiterten Unterstützungsangebote ist das „Beratungszentrum Hannibal 2“, das ab heute, 9 Uhr, im Zeichensaal des Creativ-Zentrums der VHS in Dorstfeld, Wittener Str. 120a/Ecke Oberbank, mit mehreren Mitarbeitern seine Arbeit aufgenommen hat. Die Aufgaben des Infopoints am Hannibal 2 werden dorthin überführt und die Hilfen erweitert. Über einen nach wie vor bestehenden Service vor Ort am Hannibal 2 werden allerdings weiterhin der Zugang zum Gebäude und Terminabsprachen zu möglichen eigenorganisierten Umzügen geregelt. Alle Details zum Hilfe- und Unterstützungsangebot sind aufgeführt unter www.hannibal.dortmund.de.

Zu einer zweiten Informationsveranstaltung lädt Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Mieter und Mieterinnen des Hannibal 2 ein. Teilnehmen wird neben dem Oberbürgermeister auch Ludger Wilde, Leiter des Krisenstabes, und weitere Mitglieder des Krisenstabs. Die Veranstaltung findet statt, Montag, 9. Oktober, Beginn 16.30 Uhr, in der Stahlhalle der DASA, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund. Auf der Veranstaltung wird den Betroffenen ein erweitertes Hilfeangebot vorgestellt. Dazu gehört unter anderem ein neues „Beratungszentrum Hannibal 2“, das ab kommenden Montag, 9 Uhr, im Zeichensaal des Creativ-Zentrums der VHS in Dorstfeld, Oberbank 1, mit mehreren Mitarbeitern seine Arbeit aufnehmen wird. Die Aufgaben des Infopoints am Hannibal 2 werden dorthin überführt und die Hilfen erweitert. Über den bestehenden Service vor Ort am Hannibal 2 werden allerdings weiterhin der Zugang zum Gebäude und Terminabsprachen zu möglichen eigenorganisierten Umzügen geregelt.


 

Am frühen Dienstagmorgen (2.10.) kam es in Dortmund-Dorstfeld zu einer Bedrohungslage. Gegen 2 Uhr morgens ging der Notruf bei der Polizei ein. Ein 52-jähriger Familienvater soll seine Frau und seine Tochter in der gemeinsamen Wohnung an der Wittener Straße mit einer Waffe bedrohen. Die alarmierten Polizisten sperrten den Bereich sofort weiträumig ab. Im Verlauf des Einsatzes konnte sowohl die Frau, als auch die erwachsene Tochter, die Wohnung unverletzt verlassen. Spezialeinsatzkräfte stürmten daraufhin die Wohnung und nahmen den 52-jährigen Dortmunder fest. Die Beamten fanden in der Wohnung mehrere Schreckschusswaffen, sogenannte PTB-Waffen. Eine scharfe Schusswaffe fanden die Beamten nicht. Der Einsatz war um 5.25 Uhr beendet. Ersten Ermittlungen zufolge sind familiäre Probleme Hintergrund der Tat. Der Dortmunder musste am darauffolgenden Tag nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen mit Rücksprache der Staatsanwaltschaft entlassen werden.


 

Auf einer Versammlung für die Mieterinnen und Mieter des „Hannibal 2“ in der Stahlhalle der Dorstfelder DASA erläuterte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den Betroffenen heute noch einmal, dass es zur Räumung des Wohnkomplexes wegen der durch den Eigentümer der Immobilie verursachten akuten Brandschutzmängel keine Alternative gegeben habe. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, so der OB. „Wir hatten aber keine andere Wahl.“ ( Foto: Andreas Radosewic / RadoArt-Media )

Über zwei Stunden diskutierten OB Sierau und Mitglieder des Krisenstabes auf der Informationsveranstaltung mit rund 150 Mieterinnen und Mietern. Sierau nannte es bedauerlich, dass der Vermieter der Immobilie, der die Zustände verursacht habe, eine Einladung zu dem Informationstreffen in der DASA ausgeschlagen habe. Ohne ihn sei die Bewältigung der Lage schwierig. Auch Ludger Wilde, Leiter des Krisenstabes, verdeutlichte erneut, dass das Abstellen der Mängel Aufgabe des Eigentümers sei. Ziel der Stadt sei es, dass das Gebäude wieder dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehe. Das werde allerdings eher Monate als Wochen dauern, so Wilde. Der Eigentümer müsse die Mängel aufnehmen und den Brandschutz wieder herstellen. „Das ist die ganz klare Rollenverteilung.“ Man bremse den Eigentümer nicht. Ganz im Gegenteil: Aktivitäten seinerseits würde die Stadt ausdrücklich begrüßen.

Mieterinnen und Mieter kamen im Lauf des Info-Nachmittags mit vielen Problemen und Widrigkeiten auf die Vertreter der Stadt zu, die Rede und Antwort standen. Zum Ende des Treffens sagte OB Sierau verbesserte Hilfsangebote zu. Sie betreffen unter anderem die personelle Ausstattung des Beratungspunkts am Hannibal, individuelle Lösungen für Härtefälle beim Transport der Kinder zur Kita oder zur Schule sowie auch ein erweitertes Angebot am Hannibal für ein professionelles Umzugsmanagement. Das soll noch diese Woche greifen. Zudem erfolgte die Zusage, dass alle Betroffenen und Umzugswilligen finanzielle Hilfen bei einem möglichen Umzug bekommen. Die Möglichkeiten zur Begehung der einzelnen Wohnung sollen zeitlich ausgeweitet werden. Durch die bessere personelle Ausstattung werden auch verbesserte individuelle Beratungen geschaffen.


 

Nachdem nach der Räumung des Gebäudes von den 759 dort gemeldeten Personen insgesamt 120 das Angebot der Stadt angenommen hatten, in der Helmut-Körnig-Halle zu übernachten, ist diese Unterkunft seit Samstag, (21. September), 11 Uhr morgens, wieder leergezogen. Ludger Wilde bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die sich dort engagiert haben. Das Wohngebäude Hannibal 2 werde weiterhin gesichert, die Schlösser seien ausgetauscht und die Feuerwehr habe die Schlüssel dazu, unterrichtete Wilde: „Wir werden das Angebot, uns um die Mieterinnen und Mieter zu kümmern, weiter aufrecht erhalten.“ So können Mieterinnen und Mieter auch in den nächsten Tagen, jeweils von 8 bis 20 Uhr, mit den Sicherheitskräften ihre Wohnungen betreten. Auch wird zurzeit ein Konzept zum Thema Postabholung erarbeitet. Für die betroffenen Personen hat die Stadt Infopoints und Anlaufstellen eingerichtet. So gibt es einen Info-Point vor dem Hannibal-Gebäude in Dorstfeld, der bis Ende der Woche bestehen bleibt und bis einschließlich Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, am Freitag von 9 bis 13 Uhr geöffnet ist. Weitere Anlaufstellen befinden sich im Sozialamt an der Luisenstraße. Es gelten die üblichen Dienstzeiten.

Ludger Wilde dankte allen Betroffenen für ihr Verständnis. 303 Menschen, die nun in Übergangseinrichtungen und –wohnungen Unterkunft gefunden haben, werden von der Stadt aufgesucht. „Eine Wohnungsberatung ist zurzeit im Aufbau“, so Wilde. In diesem Zusammenhang bat er mögliche Vermieter, die eine Wohnung anzubieten haben, sich direkt mit dem Wohnungsamt in Verbindung zu setzen. Martina Raddatz-Nowack, Leiterin des Fachbereiches Schule, erläuterte, dass von den 123 betroffenen Kindern, 83 bisher nicht mit einem Schokoticket ausgestattet seien und weitere drei Kinder mit Hilfe von kleinen Bussen zur Schule gebracht würden. DSW21 wird Schokotickets zur Verfügung stellen, die die betroffenen Kinder in den jeweiligen Schulsekretariaten abholen können. Da der Fachbereich Schule bisher nicht bei allen Familien mit Kindern deren derzeitigen Aufenthaltsort in Erfahrung bringen konnte, appellierte Raddatz-Nowack sich beim Dienstleistungszentrum Bildung direkt zu melden. So kann der individuelle Transfer mit dem Bus zur Schule gewährleistet werden. Dazu ist ein Service-Telefon unter der Nummer 0231/50-10747 geschaltet, über die die betroffenen Familien alle Informationen zum Thema bekommen. Die Hotline ist besetzt von Montag bis Mittwoch von 7.30 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 7.30 Uhr bis 17 Uhr, und Freitag von 7.30 Uhr bis 12 Uhr. (Foto: Andreas Radosewic / RadoArt-Media)


 

Rund 120 der 753 Bewohnerinnen und Bewohner des Dorstfelder Hannibal-Hochhauses haben gestern Abend das Angebot der Stadt Dortmund angenommen, in der eigens dafür hergerichteten Helmut-Körnig-Halle an der Strobelallee zu übernachten. Die Stadt Dortmund hatte das Hochhaus zuvor wegen akuter Verstöße gegen den Brandschutz im Laufe des Abends leerziehen müssen.

In der Leichtathletik-Halle wurden die Bewohner von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt, zahlreichen Angehörigen der Hilfsdienste und durch Ehrenamtliche versorgt. Heute Morgen wurden in der Halle sowie vor dem Dorstfelder Hochhaus (412 Wohnungen/753 Personen) Infostellen eingerichtet, wo die Fragen der Bewohner beantwortet werden. Dort wird auch die weitere Unterbringung geklärt. Ludger Wilde, Leiter des Krisenstabes der Stadt Dortmund, hat auf einem Mediengespräch heute noch einmal deutlich gemacht, dass eine akute Gefahr in dem Haus bestanden habe und geräumt werden musste. „Wenn man Kenntnis einer Gefahrenlage hat, kann man nicht länger warten“, so Ludger Wilde, der die Bewohner dafür um Verständnis bittet.

Parallel geht sein Dank an alle Helfer, die die geordneten Abläufe der letzten Stunden ermöglicht haben. Die Bewohner werden nun in 59 über das Stadtgebiet verteilten städtischen Belegwohnungen (Platz für 100 bis 150 Personen) sowie in zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Die Bewohner werden durch Mitarbeiter der Stadt Dortmund und die Betreiber der Einrichtungen weiter betreut: die ärztliche Versorgung wird sichergestellt, ab Montag gibt es einen Schulbusbetrieb, so dass die schulpflichtigen Kinder zu ihren Schulen kommen, wo sie auch wieder abgeholt werden. Für die Bewohner entstehen im Rahmen dieser Umquartierungen keine Kosten. Sie werden dem Eigentümer der Immobilie in Rechnung gestellt. Die Stadt Dortmund hat zudem begonnen, Gespräche mit Unternehmen der Wohnungswirtschaft zu führen. Erste Angebote für Wohnungen sind bereits eingegangen. Der Eigentümer der Immobilie „Hannibal 2“ und Verursacher der Missstände hat an den Hilfsangeboten bislang nicht mitgewirkt.


 

    

 

 

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