Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2015 JoomlaWorks Ltd.
Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2015 JoomlaWorks Ltd.

Foto: Andreas Radosewic / RadoArt-Media

Wo früher das Stahlwerk Phönix stand, im Hintergrund der Hochofen zu sehen ist, wo sich nach langer Zeit wieder Industrie ansiedelt, hat Dortmund sein neues Aushängeschild. Nach langem Warten war es heute endlich soweit: SDP hat heute vor 3600 Zuschauern die neue Halle eröffnet. Obwohl noch eine Klage von einem Anwohner läuft, hat die Stadt Dortmund dem Betreiber eine Genehmigung erteilt die Eröffnung zu feiern. Wir sprachen mit dem Betreiber Alexander Richter von Four Artists.

Alexander Richter hat 24 Stunden vor der Eröffnung noch sein Handy dauernd am Ohr. Jeder der Arbeiter hat eine Frage. Aber er nimmt sich die Zeit mit uns über sein "Baby" zu sprechen. Ja, es wird eng mit der Eröffnung aber wir haben soviel Helfer vor Ort , das bekommen wir hin. Schaut man Ihn an , sieht man den Stress in seinen Augen schon, aber was er und die Arbeiter in der neuen Halle geleistet haben ist Belohnung genug. Heute am Eröffnungstag haben wir Ihn wieder gesehen und auch wir waren begeistert von seinem "Baby" . Die Halle hat beim reinkommen den Charme des früheren Stahlwerks mit den Kränen an der Decke und die Gegenwart mit höchstmoderner Technik und Eventmodus. Die Mischung zwischen "Alten Charme" und Moderne ist sehr toll gelungen. Die ersten Fans waren schon um 09:00 Uhr vor Ort und konnten den Arbeitern noch bei den letzten Handgriffen über die Schulter schauen. Wir haben, als wir doch etwas aufgeregt heute zur Halle kamen uns aus der Distanz einmal den ersten Tag angeschaut. Einlass und Einlasskontrollen sind sehr zügig aber doch mit dem nötigen Sicherheitsaspekt über die Bühne gegangen. Sehr freundliches Sicherheitspersonal die Ihre Arbeit gemacht haben aber trotzdem nicht für die Besucher aufdringlich oder arrogant waren. Jedem Besucher wurde viel Spaß gewünscht und man hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. ( So soll das sein und wir von der Redaktion hoffen, das es auch so bleiben wird ) Denn auch ein Konzert oder ein Veranstaltungsort steht und fällt auch mit dem Sicherheitspersonal.

In der Halle selber, hat man sofort und sehr gut sichtbar die Notausgänge gesehen , so das im Falle eines Falles die Leute sehr schnell und sicher ins freie kommen. Was uns noch positiv auffiel, das trotz ausverkaufter Halle man nicht wie ein Hering in einer Dose stand , sondern man etwas Platz hatte zum Nebenmann, das man auch ein Getränk in der Hand halten kann ohne beengt zu stehen. Nachdem wir dann die Halle verlassen haben, haben wir draußen wieder Alexander Richter gesehen. Irgendwie hatte es den Anschein als genoss er die Ruhe , während das Erste Konzert lief. Was Franz Beckenbauer früher alleine auf dem Platz bei der WM genossen hat, hat Alexander Richter nun genossen. Er darf sehr stolz auf sein "Baby" sein und wir freuen uns auf das nächste Konzert.

Nun aber zum ersten Konzert in der Phönixhalle. Um 18 Uhr war Einlass. Die Schlange war schon sehr lang, die Autos suchten Ihre Parkplätze und ein Paar Leute versuchten Ihre KArten noch vor der Halle zu verkaufen. Das Berliner Duo SDP hat die Halle zum ersten "SoldOut" gebracht. Als Support hatte man Weekend angagiert. Einen Rapper aus Gelsenkirchen. 19:30 Uhr ging es ls mit dem Support und nach einer kleinen Pause verdunkelte sich die Halle und SDP rockten die Bühne. Die Fans kreischten und sangen lautstark mit. Die Lichttechnik und die Akustik haben Ihren Teil zu einem ereignisreichen Konzert beigetragen. Die Jungs rockten die Halle und wollten immer wieder zwischendurch mal Licht auf die Gäste haben um sich das Bild zu geben was Ihnen sich bot.

Die Betreiber versuchen wirklich alles, um den Anwohnern keinen Grund zur Klage zu geben. Es werden Shuttlebusse eingesetzt, die von Hörde Bahnhof bis zur Halle und zurück fahren. Dadurch soll den Anwohnern Ihre Ruhe gegönnt werden. ( Wir finden am Wochenende ist durch die Fahrzeuge der Tuningszene mehr Krach am Phönix West wie heute bei dem Konzert. ) Die Menschen die zu Fuß zur Halle gegangen sind haben sich auch vernünftig verhalten und freuten sich riesig auf die Eröffnung. Alles, also im grünen Bereich. Überall waren Parkanweiser die den Besuchern die Parkplätze aufzeigten.

Unser Fazit: Diese Eventhalle ist wirklich gut gelungen und wenn Sie dann komplett fertig ist, wird Sie eine der schönsten Eventhallen im Ruhrgebiet werden. Der Betreiber und die Veranstalter versuchen wirklich alles um den Anwohnern ihre "Privatsphäre zu gönnen. Die einzige Beschwerde die uns zu Ohren gekommen ist warum man Warsteiner als Getränkelieferant im schwarz gelben Dortmund nimmt. Aber es könnte schlimmer kommen, man hätte auch den Sponsor des Vereins aus Herne nehmen können. Sogar die Biertrinker nahmen es also alles locker. Wir von Volle-Pulle-Dortmund wünschen dem Betreiber das auch der letzte Anwohner bald merkt das man Ihn nicht ärgern möchte und alle miteinander gut auskommen. Denn diese Halle könnte auf Dauer wirklich in Dortmund einschlagen.

 

Die Fotostrecke sehr Ihr HIER


 

    

 

 

Copyright 2016 by www.RadoArt-Media.de

Alle Fotos und Inhalte sind Urheberrechtlich geschützt

Zum Seitenanfang