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Während Fußballspieler Marco Reus Ende September beim BVB-KidsClub-Tag im Zoo an der Gaur-Anlage fleißig Autogramme schrieb, musste die hochschwangere Gaur-Dame „Gigi“ in den Stall geholt werden. Kurz darauf war das Kalb auch schon auf der Welt. Heute, zwei Wochen später, ist das Gaur-Mädchen gesund und munter und ab sofort in der Freianlage zu sehen.

Kraft, Muskeln und Temperament ohne Ende – Gaurs sind wilde indische Riesenrinder, die bei einer Körperlänge von bis zu 3,30 Metern und einer Schulterhöhe von bis zu 2,20 Metern eine Tonne wiegen können. Ihr Fell ist schwarz, kurzhaarig und glatt mit weißen Beinen. Beide Geschlechter tragen Hörner, die bis zu 110 cm lang sein können. Gaure leben in Herden von rund zehn Tieren. Jede Gruppe in der Natur besteht aus mehreren Weibchen, deren Nachwuchs und einem Bullen, der sein Revier verteidigt. Meist kommt es aber nur zu Scheinkämpfen: Es genügt die Andeutung der großen Kraft. Zu den natürlichen Feinden zählen Tiger und Leopard, doch nur der Mensch schafft es, die Gaure zu bedrohen: Durch Bejagung, eingeschleppte Krankheiten und die Zerstörung ihrer Lebensräume sind Gaure im natürlichen Lebensraum selten geworden, so dass sie als bedrohte Art gelten. Das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt die Tiere unter weltweiten Schutz, ein internationales Zuchtprogramm wird mittlerweile in Paris geführt. In Dortmund wurde die Gauranlage 2011 eingeweiht. Seitdem ist der Zoo einer von nur dreien in Deutschland, die die imposanten Wildrinder zeigen.

Noch ein Hinweis: Seit heute (16. Oktober) gelten im Zoo noch bis 31. Oktober die Übergangsöffnungszeiten: 9 bis 17:30 Uhr, Kassenschluss 17 Uhr). Ab 1. November ist der Zoo bis 15. Februar von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet, Kassenschluss um 16 Uhr. (Foto:Zoo Dortmund / Stefa Bohland)


 

    

 

 

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